Produkterpressung

Zur Prävention von Produkterpressung und zum Krisenmanagement plant,
überprüft und realisiert die Kanzlei Leiner & Denzer GmbH Maßnahmen und
betreut im Ereignisfalle die Betroffenen.
Dabei sind wir durch unsere Kundenstruktur und die Betreuung sowohl der
Lebensmittelindustrie als auch des Handels in fast 400
derartiger Fälle wohl in einer prädestinierten Position.

Aufgrund der gemachten Erfahrungen installieren wir schon seit langer
Zeit keine Krisen- und Ereignispläne mehr, ohne den Klienten eine
realistische Übung abzuverlagen. Wir sind der Auffassung, dass Pläne,
die nicht geübt sind, als „Schrankware“ zu bezeichnen sind.

Wir legen dabei Wert auf einfache, schnelle, übersichtliche und
von jedem auch ohne langwierige Einführung handhabbare Pläne.
Niemand hat in der Krise Zeit, sich fette Kompendien durchzulesen,
die sich zwar kriminalistisch sicher interessant über Tätertypen
ergehen, aber keinen schnellen Zugang zu Entscheidungen bieten.

Wir betreuen und beraten unsere Klienten dabei völlig unabhängig
von Versicherungen und Versicherungsmaklern, mit denen wir gern
zusammenarbeiten, jedoch keinerlei Verträge in Form von
Courtagen oder Jahresbeiträgen unterhalten. Dies gibt uns und
unseren Klienten die im Ereignisfall notwendige Unabhänigkeit um
allein im Sinne des Klienten entscheiden und handeln zu können.
Krisenmanagement ist Vertrauenssache und der Klient sollte
weitgehend frei sein von Zwängen durch Dritte.

In den letzten Jahren sind immer wieder Fälle der schwersten Erpressung
mit weitreichenden Folgen für die betroffenen Unternehmen und
Konsumenten bekannt geworden. Diese Fälle sind, wie man nach der
Veröffentlichung der deutschen Statistiken dazu weiß, nur die Spitze des
Eisberges von Erpressungen, die immer wieder die Lebensmittelhersteller,
deren Vertrieb, pharmazeutische Unternehmen und die Kosmetikbranche treffen.

Inzwischen haben auch die Täter dazugelernt und gehen mehr und mehr
dazu über, moderne Kommunikationsmittel wie z.B. email und das Internet für ihre Zwecke zu nutzen.

In den meisten Fällen trifft das Ereignis die bedrohten Unternehmen
völlig unvorbereitet, wobei zu sagen ist, dass in den letzten Jahren
mehr und mehr Unternehmen die Gefahr erkannt haben und sich das dafür
auch verantwortliche Topmanagement auf einen derartigen Fall vorbereitet hat.
Dies ist auch ein Ergebnis der veränderten gesetzlichen Grundlage,
die von Unternehmen einen Nachweis der getroffenen organisatorischen und
anderen Maßnahmen verlangt und das Management für die Folgen der
Ereignisse verantwortlich macht. Bie vielen Unternehmen sind auch die
Bestimmungen zu z.B. zu BASEL II (Riskmanagement) und andere
nationale und internationale Richtlinien insbesondere in den USA ein Anlass,
sich vorzubereiten.

Bei internationalen Unternehmen treten zudem gelegentlich Probleme
in der Kommunikation mit nicht deutschen Führungstellen auf, die auf
die Abarbeitung Einfluss zu nehmen versuchen.

Das Management sieht sich plötzlich vor zahlreiche branchenfremde
Aufgaben gestellt und ist nur allzu gern bereit, sich die Verantwortung
von notwendigerweise einzuschaltenden Behörden abnehmen zu lassen.
Man darf sich jedoch nicht darüber hinwegtäuschen lassen, dass die
Verantwortung des führenden Managers in jedem Falle in der Gesamtheit
unteilbar ist und nur Teilbereiche in der Verantwortung der bearbeitenden
Behörden wie z.B. Polizei, Gesundheitsämter und Ministerien liegen.

Wesentliche Managementprobleme wie die Entscheidung über den
Rückruf, Teilrückruf, das Marketing einer Wiedereinführung, die
Unterrichtung der Medien, Haftungsprobleme bei tatsächlich eingetretenen
Schäden, der Einsatz von Personal und Material bleiben in der Auswirkung
im Entscheidungsbereich des Unternehmens und sollten auch gemeinsam
mit den verantwortlichen Behörden von dort gesteuert werden.

Dies wird unter dem Eindruck der EU-Richtlinien und den Meldepflichten immer schwieriger, ist aber zu bewältigen.

So ist es allein 2013 gelungen, 4 stille oder weitgehend unbeachtete
Rückrufe zu durchzuführen, die jedoch wesentlich nicht von Erpressungen
ausgingen, sondern andere Ursachen hatten.

Wir hatten im Laufe der Jahre unter Anderen Gelegenheit in folgenden
Ländern gemeinsam mit unseren Klienten und den Behörden
Ereignisse abzuarbeiten:

* Deutschland
* Polen
* Ungarn
* Tschechien
* Slowakei
* Österreich
* Schweiz
* USA
* Japan
* China
* Russland
* Ukraine

Auch hier sind wir gern bereit, Ihnen in einem Vortrag die Wirkungsweise
einer guten Vorbereitung anhand unseres umfangreichen Erfahrungsschatzes aufzuzeigen.